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Euch ist heute der Heiland geboren!
"Wort in den Tag" auf Radio Primaton
Liebe Hörerinnen und Hörer,
unsere Welt ist so was von kaputt. Ich meine nicht nur Corona und den Lockdown. Ich meine auch die Kriege, den Hunger, die Millionen Menschen auf der Flucht, den Klimakollaps. Ich meine auch die Obdachlosen bei uns, die Gewalt gegen Kinder, die Armut in unserem Land. Ich meine die Diskussionen im Netz, die wegen kleinster Meinungsverschiedenheiten ausarten bis hin zu Morddrohungen.
Unsere Welt ist so was von kaputt.
Und dann sagt der Engel in der Weihnachtsgeschichte: „Euch ist heute der Heiland geboren!“ Der Heiland. Also der, der heilt. Der alles wieder zurechtbiegt. Der unserer Welt Heilung bringt.
Siehe, ich verkündige euch große Freude!
Liebe Hörerinnen und Hörer!
Was für ein Weihnachten, das da hinter uns liegt. Was für ein Silvester, das kommt. Ziemlich einsam und kontaktlos geht das alte Jahr zu Ende und das neue verspricht nicht allzu schnell Besserung.
Gerade haben wir Weihnachten gefeiert – oder sollte ich lieber sagen: irgendwie rumgebracht? Viele haben Menschen vermisst, die sonst immer da sind. Viele waren allein zu Hause.
Und dann lese ich, was die Engel den Hirten sagten in der Weihnachtsgeschichte: Siehe, ich verkündige euch große Freude!
Fürchtet euch nicht!
"Wort in den Tag" bei Radio Primaton
Liebe Hörerinnen und Hörer,
Stille Nacht. Selten hat das Lied so gepasst wie in diesem Jahr. Die Straßen leer und verlassen, die Weihnachtsfeiern klein, viele Menschen einsam zu Hause. Wie wird das alles noch werden? Wie lange werden wir noch diesen Lockdown ertragen, mit-tragen müssen?
Predigt zu Weihnachten: Freudenboten? Ach was.
Freudenboten.
Die Heil verkünden.
Ach was.
Könnten wir auch mal gebrauchen.
Wär doch eigentlich schön, Gott.
Komm doch her, heile uns.
Hier ist alles kaputt.
Die Menschen sterben.
Hunderte jeden Tag.
Und andere meinen, das sei nicht so schlimm,
Hauptsache, die Läden würden wieder aufmachen,
und sie dürften wieder feiern gehn.
Predigt am Heiligen Abend 2020: Es ist ein Ros entsprungen
Es ist ein Ros entsprungen, so haben wir es vorhin gehört. Dieses wunderschöne Weihnachtslied, quasi eine Vertonung unseres heutigen Predigttextes. Geschrieben in einer Zeit, in der die Israeliten dachten: Bald ist es vorbei.
Der Prophet Jesaja kündigte es an, das Ende. Das Bablonische Exil, das dann ja auch kam. Der Baum wurde gefällt, da wuchs nichts mehr. Die Oberschicht verschleppt ins Babylonische Exil, der Rest weitgehend geflüchtet in die andere Richtung, nach Ägypten. Israel? Nur noch ein abgehauener Baumstumpf. Nichts mehr da. Keine Hoffnung mehr. Keine Zukunft mehr.
Wie so ein abgehauener Baumstumpf fühle auch ich mich in diesen Tagen oft. Nach diesem Corona-Jahr voller Einschränkungen, voller Sorgen, voller nicht mehr gültiger Selbstverständlichkeiten. Hätten wir uns das jemals träumen lassen, dass Geschäfte und Schulen schließen oder dass wir mit großem Abstand, mit Masken und ohne selbst zu singen hier draußen stehen würden am Heiligen Abend?
Still, still, still: Ein musikalischer Weihnachtsgruß der jungen stimmen schweinfurt
Weihnachten für zu Hause
Weihnachten für zu Hause
Weihnachten feiern: In den Kirchen und zu Hause
Stille Nacht
Stille Nacht
Der Weihnachtsmann kann kommen!
Ich steh an deiner Socke hier
Pressemitteilung: Die Gochsheimer Grünen bedauern die Ablehnung des Bürgerantrags „Neutralität zur Steigerwaldbahn“
Gochsheim. Vor wenigen Wochen hatten Gochsheimer und Sennfelder Bürger*innen jeweils ihren Bürgermeistern einen Bürgerantrag übergeben. Darin forderten sie die Gemeinderäte auf, den vor zwei Jahren gefassten Beschluss zur Entwidmung der Steigerwaldbahnstrecke zurückzunehmen und sich vorläufig neutral zu verhalten, bis die Potentialanalyse der Bayerischen Eisenbahngesellschaft vorliegt.
Unseres Erachtens sollten selbst Gegner*innen der Reaktivierung der Bahnstrecke für den Bürgerantrag stimmen können. Es ging darin ja ausdrücklich nicht um pro oder contra Steigerwaldbahn, sondern lediglich um die Frage, ob der Gemeinderat seine Entscheidung so lange zurückstellt, bis die Fakten vorliegen. Ein Beschluss aus einem Bauchgefühl heraus ohne ausgiebige vorherige Diskussion halten wir für nicht angemessen bei einer Entscheidung dieser Tragweite. Immerhin geht es hier um eine 50 km lange Bahnstrecke, auf die nicht so leichtfertig verzichtet werden sollte. Die Diskussion darüber sollte auf der Basis möglichst umfangreicher Daten stattfinden – und gerade die Gegner*innen betonen ja immer wieder, dass diese Daten noch gar nicht auf dem Tisch sind.
Seit dem damaligen Entwidmungsbeschluss hat sich außerdem eine Menge getan. Die Bahn ist generell stärker in den Blick geraten, auch die Bundesregierung möchte deutlich mehr Verkehr auf die Bahn verlegen. Insbesondere aber müssen die recht hohen Kosten für die Bahnübergänge im Ort nun nicht mehr von der Gemeinde übernommen werden, so dass die Gemeinde lediglich den Haltepunkt-Vorplatz gestalten müsste – wofür es wiederum Zuschüsse gäbe.
Leider kursieren darüber hinaus etliche falsche Gerüchte über Nachteile für die Gemeinde Gochsheim, etwa, dass die Stadtbuslinie eingestellt würde – im Gegenteil könnten sich beide Verkehrssysteme gut ergänzen, wenn die Fahrpläne aufeinander abgestimmt werden. Es gibt klare Aussagen beispielsweise von Landrat Florian Töpper, dass die Stadtbuslinie nicht eingestellt wird. Die Vorteile wie etwa den Anschluss Gochsheims an das europaweite Bahnnetz werden oft leider nicht gesehen. Während manche auch befürchten, dass Grundstückspreise verfallen, zeigt die Erfahrung andernorts das gegenteilige Bild: Grundstücke mit Bahnanschluss steigen zumeist im Wert.
Immerhin stimmten in der Gemeinderatssitzung am 1.12. sechs von 20 anwesenden Mitgliedern des Gemeinderats für den Bürgerantrag. Neben den Stimmen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gab es auch Ja-Stimmen aus den Fraktionen von SPD und Freien Wählern. Das ist zumindest eine deutliche Veränderung im Vergleich zum einstimmigen Entwidmungsbeschluss im September 2018.
Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden uns weiterhin für eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Verkehrspolitik für unsere Gemeinde einsetzen. Dazu zählt ebenso der Bus, aber auch beispielsweise sichere Fahrradwege und vor allem eine gute Verknüpfung aller Verkehrsmittel. Wir laden alle, Gegner*innen wie Befürworter*innen der Bahnstrecke, dazu ein, gemeinsam daran zu arbeiten – zum Wohl der Gemeinde und ihrer Einwohner*innen.
Mehr über den Ortsverband, den Bürgerantrag und auch unsere Position zur Steigerwaldbahn finden Sie unter www.gruene-gochsheim.de
Marion Braun ist Umweltbeauftragte
Unsere Gemeinderätin Marion Braun vertritt uns im Gochsheimer Gemeinderat im Haupt-, Bau- und Umweltausschuss. Wir werden dafür sorgen, dass Umweltbelange in den nächsten Jahren mehr im Vordergrund stehen, und freuen uns über diese Wahl!
Marion Braun folgt damit auch als Umweltbeauftragte unserer ehemaligen Gemeinderätin Ronja Kuschel nach, die wegen ihres Studiums von Gochsheim wegziehen musste und ihr Amt daher aufgeben musste.
Danke auch allen anderen Parteien für die Wahl und das Vertrauen in Marion Braun.
Eine Nichtdefinition ist nicht definiert. Oder so.

Eine Nichtdefinition ist nicht definiert. Oder so.
Predigt: Freut euch!
Liebe Gemeinde!
Bitte freuen Sie sich jetzt.
Los jetzt.
Freuen ist angesagt, hopp hopp!
Juhu!
Hosianna!
Nein, so funktioniert das nicht.
Freude auf Knopfdruck – noch dazu in einer Kirche auf Abstand, mit Maske, ohne die schönen Lieder selber singen zu können, mit vielen Sorgen beladen – das wird nichts.
Und doch sagt es der Prophet Sacharja zur Tochter Zion, das ist ein poetischer Name für die Stadt Jerusalem: Freue dich sehr!
Schokomaskoläusenstorm
Wie wird Weihnachten?
Liebe Hörerinnen und Hörer!
In einer Woche ist erster Advent. Und ehrlich: Wir Pfarrerinnen und Pfarrer waren wohl selten so beschäftigt mit Weihnachten wie dieses Jahr. Wie soll das werden mit den Gottesdiensten? Wie können wir den vielen gerecht werden, die die Weihnachtsgeschichte hören wollen, und trotzdem die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten?

